CDW stellt ihr Team für die Kommunalwahl 2026 vor!
Unter dem Motto „Nah dran – für Wallenhorst und für den LK-OS“ geht die CDW-Wählergruppe mit einem engagierten Team aus 15 Kandidatinnen und Kandidaten in die Gemeinderatswahl sowie mit 10 Kandidatinnen und Kandidaten in die Kreistagswahl am 13. September 2026. In den nächsten Wochen möchte die CDW mit den Menschen in Wallenhorst ins Gespräch kommen: Sie sollen die Bewerberinnen und Bewerber persönlich kennenlernen und sich über die Ziele der Wählergruppe für die kommende Wahlperiode informieren können.
Michael Lührmann kandidiert für das Bürgermeisteramt
Am selben Tag wird in Wallenhorst auch ein neuer Bürgermeister gewählt. Die CDW unterstützt dabei ihren Vorsitzenden Michael Lührmann, der als parteiloser christdemokratischer Kandidat antritt und auch von der CDU getragen wird. Auf der Mitgliederversammlung der CDW erhielt er 100 Prozent Zustimmung zu seiner Kandidatur.
„Ich trete parteilos an, weil gute Kommunalpolitik nicht am Parteibuch hängt, sondern an der Sache“, sagt Michael Lührmann. „Was Wallenhorst braucht, ist Verlässlichkeit – bei den Finanzen, beim Wohnraum und im Umgang miteinander.“
Das Team für Rat und Kreistag
Die Kandidatinnen und Kandidaten machen deutlich, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen. Dazu gehören vor allem eine starke und leistungsfähige Infrastruktur, die Förderung von Familien, Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen, die Unterstützung des Ehrenamtes und der Vereine, die Stärkung des örtlichen Gewerbes und der Wirtschaft, eine nachhaltige Ortsentwicklung sowie ein verantwortungsvoller und vorausschauender Umgang mit den Finanzen der Gemeinde. Die CDW versteht sich dabei als politische Kraft, die sachorientiert arbeitet, den Menschen zuhört und Herausforderungen mit konkreten Lösungen begegnet.
Für die Gemeinderatswahl kandidieren:
Stefan Botterhuis, Marco Böckenholt, Sven Dasenbrock, Dirk Flegel, Sebastian Keimer, Carsten Kühl, Marcel Lammerskitten, Michael Lührmann, Diana Maus, Mathias Owerrin, Christian Schiffbänker, Marko Stutz, André Schwegmann, Marc Vennemann, Frank Weisemöller.
Für die Kreistagswahl kandidieren:
Stefan Botterhuis, Sven Dasenbrock, Sebastian Keimer, Marcel Lammerskitten, Michael Lührmann, Diana Maus, Christian Schiffbänker, Marko Stutz, André Schwegmann, Marc Vennemann.
Sport, Ehrenamt und Kultur
Ein wichtiger Schwerpunkt bleibt die Förderung des Sports und des Ehrenamtes. Dazu zählt für die CDW unter anderem, sich für die Einführung eines Gemeindesportbeitrags einzusetzen, ohne dass die Vereine dadurch finanziell schlechter gestellt werden. Hintergrund ist, dass viele Familien heute Beiträge in mehreren Sportvereinen zahlen. Darüber hinaus möchte die Wählergruppe darauf hinwirken, dass die Sportplätze in der Gemeinde dauerhaft gut nutzbar bleiben. Dazu gehört das Ziel, sie möglichst flächendeckend mit moderner LED-Flutlichttechnik auszustatten und so die Trainingsbedingungen für die Vereine zu verbessern. Zudem soll untersucht werden, wie sich Tennistraining auch in den Wintermonaten innerhalb der Gemeinde ermöglichen lässt.
Kunst und Kultur sieht die CDW als wichtigen Bestandteil einer lebenswerten und vielfältigen Gemeinde. Kulturelle Angebote schaffen Begegnungen, fördern den Austausch zwischen den Menschen und stärken das Gemeinschaftsgefühl in den Ortsteilen.
Örtliches Gewerbe und Wirtschaft stärken
Eine leistungsfähige lokale Wirtschaft ist für die CDW mehr als ein Standortthema: Sie sichert Arbeitsplätze vor Ort, kurze Wege für Familien und – über die Gewerbesteuer – einen wesentlichen Teil der eigenen Einnahmen der Gemeinde. Die Wählergruppe will deshalb erreichen, dass ansässige Betriebe verlässliche Entwicklungsmöglichkeiten erhalten und bei Erweiterungen nicht an fehlenden Flächen scheitern. Ebenso wichtig ist der CDW eine Verwaltung, die Unternehmen als verlässlicher Partner begegnet: mit zügigen Genehmigungsverfahren, klaren Ansprechpartnern und digitalen Prozessen. Handwerk, Handel und Dienstleistung verdienen dabei dieselbe Aufmerksamkeit wie größere Betriebe.
Einen Schlüssel sieht die CDW darin, die heimische Wirtschaft früher als bisher in kommunale Planungen einzubeziehen. Das gilt besonders für die gemeindeeigene Entwicklungsfläche „Grüne Wiese“: Nach dem Aus des bisherigen Projekts sollte sie für den neuen Rat und den künftigen Bürgermeister absolute Priorität haben, und auf dem Weg zu einem neuen Konzept darf es keine Denkverbote geben. Die CDW hält es für erfolgversprechend, zunächst zu erfragen, was sich die Bürgerinnen und Bürger dort wünschen, und anschließend Investoren aus der Region – idealerweise aus dem Gemeindegebiet selbst – zu gewinnen. Eine Aufteilung in mehrere Teilflächen könnte den Einstieg auch für den heimischen Mittelstand wirtschaftlich leistbar machen, sofern ein übergeordneter konzeptioneller Rahmen alle Vorhaben zusammenhält. Inhaltlich sollten weiterhin eine zum Zentrum passende Wohnbebauung mit viel Grün- und Begegnungsflächen im Vordergrund stehen – bei den Vorgaben rät die CDW jedoch zu Zurückhaltung, da sich zu detaillierte Bauvorgaben in Wallenhorst mehrfach als nicht umsetzbar erwiesen haben.
„Wir müssen akzeptieren, dass eine scheinbare 1-A-Lösung nicht immer die beste ist“, sagt der CDW-Fraktionsvorsitzende Christian Schiffbänker.
Solide Finanzen und Abbau der Verschuldung
Große Bedeutung misst die CDW einer soliden Finanzpolitik bei. Die Gemeinde Wallenhorst weist derzeit einen Schuldenstand von rund 50 Millionen Euro auf – eine Größenordnung, die die Wählergruppe als besorgniserregend bewertet und die den Handlungsspielraum künftiger Räte spürbar einschränkt. Die CDW mahnt deshalb mehr Sparsamkeit in allen Bereichen an: Wallenhorst wird sich stärker auf das Machbare als auf das Wünschbare konzentrieren müssen. Das gilt auch für Vorhaben, die sich mit Fördermitteln von Land oder Bund finanzieren lassen – denn auch dafür kommen letztlich die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler auf. Künftige Ausgaben sollen über alle Aufgabenbereiche hinweg konsequent auf Notwendigkeit, Wirkung und Wirtschaftlichkeit hin überprüft werden.
Investitionen müssen sorgfältig geplant und professionell begleitet werden, damit es bei Bau- und Infrastrukturprojekten nicht zu Kostenexplosionen kommt. Deshalb setzt sich die CDW für ein stärkeres Projektcontrolling, transparente Entscheidungswege und – wo sinnvoll – eine ganzheitliche Projektsteuerung ein. Nach Auffassung der Wählergruppe steht Wallenhorst dabei vor allem vor einem Ausgaben-, aber auch vor einem Einnahmenproblem. Es gilt daher, einerseits verantwortungsvoll mit den vorhandenen Mitteln umzugehen und andererseits die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde langfristig zu stärken.
Digitale und bürgernahe Verwaltung
Die Digitalisierung der Gemeindeverwaltung soll konsequent vorangetrieben werden. Die CDW will darauf hinwirken, dass die Verwaltung ihre Leistungen bürgernah, effizient und serviceorientiert anbietet und zugleich Synergien schafft, die Arbeitsabläufe vereinfachen und langfristig Kosten senken. Digitalisierung ist für die Wählergruppe kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, um den Service für die Einwohnerinnen und Einwohner zu verbessern und die Verwaltung leistungsfähiger aufzustellen.
Wohnen und Ortsentwicklung
Die CDW möchte erreichen, dass die Einwohnerzahl Wallenhorsts langfristig gehalten wird und sich die Gemeinde als attraktiver Wohn- und Lebensort weiterentwickelt. Eine stabile Einwohnerentwicklung ist eine wichtige Grundlage für eine tragfähige Infrastruktur, starke Vereine, lebendige Ortsteile und eine leistungsfähige Gemeinschaft. Dafür braucht es ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Die CDW unterstützt die Ausweisung neuer Baugebiete; alle relevanten Umweltbelange müssen dabei sorgfältig geprüft und gegeneinander abgewogen werden. Eine behutsame Ortsentwicklung bedeutet für die Wählergruppe, die Schaffung von Wohnraum zu ermöglichen und zugleich Natur, Landschaft und Lebensqualität zu berücksichtigen. Neben neuen Bauflächen sollen auch freie und bereits erschlossene Grundstücke besser genutzt werden. Die Möglichkeiten des sogenannten Bau-Turbos sollen konsequent ausgelotet und dort genutzt werden, wo dadurch schneller zusätzlicher Wohnraum entstehen kann. Ein besonderes Anliegen der CDW ist es, jungen Familien, Berufstätigen und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen bezahlbare Perspektiven in Wallenhorst zu bieten. Eine ausgewogene Entwicklung gelingt nur, wenn Wohnraum, Umwelt, Infrastruktur und finanzielle Möglichkeiten gemeinsam betrachtet werden.
Wärme und Energie
Ein weiteres zentrales Thema ist für die CDW die künftige Energie- und Wärmeversorgung Wallenhorsts. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung sieht die Wählergruppe insbesondere Wallenhorst-Zentrum als geeignetes Fokusgebiet, also als Bereich, der vorrangig betrachtet werden sollte – ein Ansatz, der sich gut mit der künftigen Entwicklung der zentrumsnahen Flächen verbinden lässt. Wirtschaftlich sinnvolle und klimafreundliche Lösungen für die Wärmeversorgung sollen untersucht und ihre Umsetzung angestoßen werden. Dabei setzt die CDW auf Technologieoffenheit, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit. Die Wärmeplanung soll transparent erfolgen und die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie Eigentümerinnen und Eigentümern gleichermaßen berücksichtigen. Entscheidungen sollen auf einer soliden Datengrundlage getroffen werden und langfristig zu einer verlässlichen Energieversorgung der Gemeinde beitragen. Für die CDW gilt dabei der Grundsatz: Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und soziale Verträglichkeit müssen im Einklang stehen. Die Umsetzung soll schrittweise erfolgen und den Menschen in Wallenhorst Planungssicherheit geben.
Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg
„Nah dran – für Wallenhorst und für den LK-OS“ bedeutet für die CDW, Verantwortung zu übernehmen, verlässlich zu handeln und Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen. Als eigenständige Kraft ohne feste Parteibindung will die Wählergruppe auch im neuen Gemeinderat über Fraktionsgrenzen hinweg mit allen demokratischen Gruppen zusammenarbeiten und gemeinsam mit der Verwaltung nach den besten inhaltlichen Lösungen für Wallenhorst suchen. Wallenhorst und der Landkreis Osnabrück sollen eine liebens- und lebenswerte Region bleiben, in der Menschen gerne wohnen, arbeiten und ihre Zukunft gestalten. Mit diesem Anspruch geht das CDW-Team motiviert in den Wahlkampf und bittet die Bürgerinnen und Bürger am 13. September 2026 um ihr Vertrauen.


